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Dmitrij Romanov, der russische Pianist vermochte deutlich zu machen, dass die reifen Klavierstücke op. 119 von Brahms durchaus Bildhafte und vor allem erzählerische Züge annehmen können. Romanovs empfindsames und feinnuanciertes Spiel spürte viele Details auf, zart rieselnd, verhalten heiter, melancholisch verschattet oder mit wuchtiger Kraft, dass man sich bildhaften Vorstellungen nur schwer entziehen konnte.
(Süddeutsche Zeitung von 09.08.2018)

Süddeutsche Zeitung von 04.05.2017

Dmitrij Romanovs Violinen-Schlagzeug-Duo glänzte mit dem hohen technischen Anspruch an die Violinistin und bestach mit wunderschönen filigranen Dialogen der Instrumente.
Starnberger Merkur 26.09.2011

… Ganz anders dagegen das Moderato des Duos von Dmitrij Romanov, der als Pianist in der Region bekannt ist. Virtuos durchschritten Schil­de und Sahnen die großen, suggestiven Tonräume des Russen.
Süddeutsche Zeitung 26.09.2011

Nun versenkte sich der in Moskau geborene Dmitrij Romanov in Kostproben aus den “Année de pèlerinage”. Sanft gestaltete er bei “Sposalizio” (nach „Maria Vermä Vermählung von Rafael), Passagen in dolce, dolce armonioso und dolcissimo, energisch ein Crescendo bis zu Fortefortissimo. Petrarca-Sonette überzeugten als freundlicher Ausdruck für Giücksgefühl, als schmerzliches, zu Dramatik gesteigertes Espressivo, als meditativer Ruhepunkl. Er meisterte die “Fantasia quasi sonata” mit hämmernden Akkorden und fulminanten Gewaltpassagen wie dann betörend kantablen Momenten.
Starnberger Merkur 25.05.2011

“Der geistigen Versenkung widmete Dmitrij Romanov seinen Beitrag. Seine perfektionistische, intellektuelle Interpretation ließ einige Teile aus „Années de pèlerinage“ expressive bis Monumentale anwachsen.“
Süddeutsche Zeitung 23.05.2011

 Der Russe Dmitlij Romanov wählte indes Etüden mit Titeln – Schmetterling, Oktaven, Sturm – und überzeugte mit großer Bandbreite im Ausdruck von Heiterkeit über zarte Sanglichkeit bis hin zu toben­den Kapriolen. Ein weit offener Zugriff, doch mit Bedacht geformter und von schlüssiger Stilistik.
Süddeutsche Zeitung 07.06.2010

Treue fürs rare Klassik-Angebot, die eine überraschende Belohnung erfuhr, weil Dmitrij Romanov eine hörenswerte Darstellung von Rachmaninoffs drittem Klavierkonzert gelang. In diesem Titanenakt setzte der junge Pianist nicht auf Pathos und pure Pranke, sondern ließ ein feinsinnig durchdrungenes, hoch lyrisches Werk erleben. Nicht explosiv, aber doch mit expressiver Kraft und blitzender Klarheit, sowohl in den Akkordkaskaden als auch im rasenden Presto.
Südwest Presse